Am 17. Juni 2026 stellte Michael Knoche (Weimar) sein Buch „Revolution im Leseland“ vor, das die Entwicklung der wissenschaftlichen Bibliothek in Ostdeutschland direkt nach der Wende nachzeichnet und die teilweise positiven Auswirkungen auf die westdeutsche Bibliothekslandschaft untersucht. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Mein Ding“ und wurde moderiert von Ulrich Johannes Schneider. Beide tauschten sich über ihre Erfahrungen als Leiter ostdeutscher Bibliotheken aus – Knoche an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und Schneider als Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig. Nach der Diskussion auf dem Podium entwickelte sich einen regen Austausch mit dem Publikum, der sich auch beim Glas Wein fortsetzte.